Trägerverein KulturBürgerHaus Berg am Laim e.V.

Freitag, 1.12., 17 Uhr, baum20: Berg am Laimer Auftakt der Adventszeit

Einladung zu Weihnachtsmusik und Glühwein am Weihnachtsbaum

Pünktlich zum 1. Dezember feiert Berg am Laim den Beginn der Adventszeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, am kommenden Freitag ab 17 Uhr den neuen Berg am Laimer Weihnachtsbaum an der Baumkirchner Straße nahe des Stadtteilladens baum20 zu begutachten. Mit neuer, stärkerer Beleuchtung versehen und erstmals geschmückt mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck aus dem Kindergarten St. Michael wird der Weihnachtsbaum mit Sicherheit ein Blickfang im Berg am Laimer Ortskern werden. Live gespielte Weihnachtsmusik der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e.V. und Glühwein oder wahlweise Kinderpusch für die großen und kleinen Besucher sorgen zudem für vorweihnachtliche Stimmung. Einzig Schnee kann der Veranstalter, der Trägerverein KulturBürgerHaus Berg am Laim, nicht versprechen. Wie gewohnt findet die Feier ihre Fortsetzung im Stadtteilladen baum20, mit Musik, guten Gesprächen und aktuellen Informationen zum kulturellen Geschehen in Berg am Laim. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Finanziell unterstützt wird die Aufstellung des Weihnachtsbaumes vom Berg am Laimer Bezirksausschuss.

Aktuelles aus dem Trägerverein

Die Standortentscheidung für das KulturBürgerHaus Berg am Laim ist gefallen

Stadtteilkulturzentrum wird an der St.-Michael-Straße errichtet

Schneller als erwartet und einfacher, als von vielen gedacht oder auch erhofft, ist die Entscheidung über den Standort für das künftige KulturBürgerHaus Berg am Laim gefallen. Das Stadtteilkulturzentrum für die Berg am Laimer Bürgerschaft, für Vereine, Gruppen und Initiativen wird am Standort St.-Michael-Straße errichtet. Somit an der Stelle, die bereits seit rund 30 Jahren in einem Bebauungsplan dafür reserviert ist. Derzeit befinden sich dort als Zwischennutzung die Berg am Laimer Krautgärten. Der zwischenzeitlich in die Diskussion gebrachte Standort am Grünen Markt an der Baumkirchner Straße scheidet aus Lärmschutzgründen aus. Dies hat eine nun vorliegende umfassende Untersuchung des Standortes durch die LH München zweifelsfrei ergeben. Nach ähnlichen Erfahrungen in anderen Stadtteilen hätte ein KulturBürgerHaus an der Baumkirchner Straße nur mit sehr hohen Nutzungseinschränkungen - vor allem im Abendbetrieb - erfolgen können, um den Lärmschutz der Nachbarschaft sicherzustellen. Das Problem dabei wäre weniger der Betrieb im Haus selbst, als vielmehr der bei Verlassen des Hauses durch größere Gruppen zu erwartende Lärmpegel nach 22 Uhr gewesen. Zudem gab es naturschutzrechtliche Bedenken, weil das Haus in unmittelbarer Nähe des geschützten Behrparks hätte errichtet werden sollen. Einzelne Baumfällungen hätten dieses Gartendenkmal möglicherweise beeinträchtigt.

Sowohl der Bezirksausschuss 14 Berg am Laim als auch der eigens für dieses Projekt gegründete Trägerverein KulturBürgerHaus Berg am Laim haben das städtische Gutachten zur Baumkirchner Straße diskutiert und erkennen die darin festgehaltenen Befunde an. Der mögliche Standort Baumkirchner Straße wird nicht weiterverfolgt. Auch sollen keine weiteren möglichen Standorte verfolgt werden. Vielmehr soll nun gemeinsam mit den städtischen Referaten der Standort St.-Michael-Straße so schnell wie möglich umgesetzt werden. In den vergangenen Jahren war die Diskussion um den "richtigen" Standort im Verein wie im Stadtteil durchaus kontrovers geführt worden. Eine Stärkung des historischen Ortskerns und Marktplatzes an der Baumkirchner Straße durch ein KulturBürgerHaus hatte viele Befürworter. Gleichwohl sind sich alle Beteiligten einig, dass es in der Summe nicht um einen "besseren" Standort ging, sondern um zwei unterschiedliche Konzepte mit jeweils eigenen Stärken. Die Entscheidung, den Standort St.-Michael-Straße nunmehr zügig umzusetzen, fiel im Verein nun auch einhellig.

Der Standort an der St-Michael-Straße ist deutlich größer als der nun verworfene Standort an der Baumkirchner Straße. Einschränkungen im erforderlichen Nutzerprogramm sind hier eher nicht notwendig. Das Grundstück liegt frei und hat keine unmittelbaren Nachbarn, Themen wie Lärmschutz und Verkehrserschließung sind einfacher zu handhaben. Eine Bebauung ist aufgrund des vorliegenden Bebauungsplanes zudem schneller zu realisieren. Auch bietet die Lage unmittelbar am Grünzug am künftigen Hachinger Bach - samt geplantem Weiher - und am Schnittpunkt zweier großer Rad- und Fußwegverbindungen (Innenstadt-Trudering und Bogenhausen-Neuperlach) ein großes Potential, zu einem attraktiven und eigenständigen Freizeitziel zu werden. Eine gute Gastronomie im Haus wird vom Verein deshalb als wichtiges Ziel gesehen.

Bezirksausschuss und Verein sind bereits mit den zuständigen Referaten im Gespräch über das weitere Vorgehen. Das Kulturreferat hat seine Unterstützung für diesen Standort und für eine rasche Umsetzung zugesichert. Alle Fraktionen im Bezirksausschuss tragen das Projekt mit und hoffen auf Unterstützung auch im Münchner Stadtrat, der den Bau letztlich auf den Weg bringen muss. Die Bedeutung des Vorhabens für Berg am Laim ergibt sich nicht zuletzt aus dem starken Wachstum des Stadtteils in den vergangenen und vor allem kommenden Jahren. Berg am Laim soll bis 2030 auf rund 60.000 Einwohner anwachsen (heute 45.000) und zudem einer der Stadtteile mit dem höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen werden. Für die Integration der Neubürger im Stadtteil wird das Projekt KulturBürgerHaus vor Ort als entscheidender Baustein gesehen. Auch die zahlreichen und sehr aktiven Vereine im Stadtteil setzen auf das KulturBürgerHaus als Stützpunkt für ihre künftigen Aktivitäten und hoffen auf eine zügige Verwirklichung des Projekts.

Nicht vergessen werden sollen dabei auch die Nutzer des jetzigen Krautgartens. Für diese soll möglichst nah am bisherigen Standort eine neue Fläche im Michaelianger gesichert werden.

Themen und Termine

Wir wollen ein aktiver und kommunikativer Verein sein. Das heißt, es wird regelmäßig Termine des Vereins geben, und es wird die Möglichkeit geben, sich laufend über die Arbeit des Vereins zu informieren. Dazu soll diese Seite einen Beitrag leisten. Aber natürlich soll es damit auch nicht getan sein. Auch für Dialog und Mitarbeit wird es Möglichkeiten geben, wie z.B. Versammlungen, Arbeitsgruppen, Infostände u.a.m.